Gute Hundeschule finden: BHV gibt Tipps, worauf bei der Wahl des Hundetrainers zu achten ist

Qualifikation und gewaltfreie Ausbildungsmethoden sollten an erster Stelle stehen

Pressemeldung der Firma Medienbüro Gäding - Marcel Gäding

Die Zahl der Hundeschulen in Deutschland ist stark angestiegen. Waren es 2006 noch rund 800, so liefern Branchenverzeichnisse inzwischen mehr als 2.200 Adressen von Hundeschulen. Doch Hundehalter haben es schwer, eine gute Hundeschule zu erkennen, weiß der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV): „Da der Beruf des Hundetrainers leider gesetzlich nicht geschützt ist, darf der Job von Jedermann ausgeübt werden“, bedauert Rainer Schröder, der 1. Vorsitzende des BHV. Und das hat mitunter Folgen. Weil weder eine Qualifikation noch eine Reputation nachgewiesen werden muss, fällt es verantwortungsvollen Hundehaltern nicht leicht, sich im Dickicht der Anbieter einen Überblick zu verschaffen und zu differenzieren. Der BHV hat deshalb Tipps zusammengestellt, mit denen es gelingt, eine gute Hundeschule zu finden.

Zunächst sollten Hundehalter kritisch die Ausbildung der Hundetrainer in einer Hundeschule hinterfragen. Der BHV weist darauf hin, dass der Besuch einiger Seminare noch lange keinen guten Hundetrainer ausmacht. „Ein seriöser Hundetrainer kann eine qualifizierte Ausbildung im Bereich der Hundeerziehung und Verhaltensberatung nachweisen“, sagt Rainer Schröder vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater. Im Idealfall wird diese Ausbildung durch eine staatliche Zertifizierung oder Prüfung bestätigt, wie sie unter anderem von der Industrie- und Handelskammer Potsdam abgenommen wird. Trainer beziehungsweise Hundeschulen sollten aber auch Mitglied einer berufsständigen Vereinigung sein, bei der die Mitgliedschaft an den regelmäßigen Besuch von Fortbildungsveranstaltungen gebunden ist.

Weitere Kriterien einer guten Hundeschule: Das Kursangebot richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Die Ausbildung von Hunden und Haltern orientiert sich an modernen und gewaltfreien Methoden. Dazu gehört unter anderem der Verzicht auf nicht tiergerechte Hilfsmittel wie Stromreizgeräte, Stachelhalsbänder oder Zughalsbänder ohne Stopp. „Auch sollten Kunden einer Hundeschule die Atmosphäre dort als angenehm für Mensch und Hund empfinden“, erklärt Rainer Schröder vom BHV.

Als Faustregel bei Welpen- und Grunderziehungskursen gilt, dass ein qualifizierter Trainer zirka sechs Kursteilnehmer betreut. Generell sollte in überschaubaren Gruppengrößen trainiert werden. „Das gewährleistet, dass sich ein Trainer adäquat mit den einzelnen Kursteilnehmern beschäftigen kann“, sagt Rainer Schröder. Das Training sollte – je nach Kursziel – zudem nicht nur auf dem Hundeplatz stattfinden, sondern auch mal in den öffentlichen Bereich verlagert werden. „Eine gute Hundeschule steht außerdem dafür, dass bei individuellen Fragestellungen und Problemen, die im Rahmen eines Gruppenunterrichts nicht behandelt werden können, ein Angebot für Hausbesuche oder Einzeltraining unterbreitet wird.“

Der BHV hat ein aktuelles Verzeichnis guter Hundeschulen unter http://www.hundeschulen.de online gestellt. Dort können Interessenten je nach Region passende Anbieter finden und erfahren auf einen Blick, welche Qualifikation die Hundeschule mitbringt.

Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV) vertritt die Interessen von 744 Mitgliedern und mehr als 200 Hundeschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, Hundeerzieher und Verhaltensberater weiterzubilden, ein bundeseinheitliches Berufsbild zu schaffen und für den Einsatz von tierschutz- und artgerechten Methoden bei Zucht, Ausbildung, Aufzucht, Erziehung und Haltung von Hunden zu werben. Seit 2007 bietet der BHV gemeinsam mit der IHK Potsdam einen IHK-Zertifikatslehrgang für Hundeerzieher und Verhaltensberater an. Gleichzeitig unterstützt der BHV die IHK Potsdam bei der IHK-Aufstiegsfortbildung zum Hundefachwirt.



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Mrz15

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