Alte Strickmaschinen nehmen nochmal den Faden auf
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Handwerksvorführung mit ehemaligem Textilhersteller im Freilichtmuseum in Beuren
An vielen Orten auf der Schwäbischen Alb und auch am Fuße der Alb wurden in früheren Zeiten in Spinnereien, Webereien und Strickereien vielfach Textilien hergestellt. Im Freilichtmuseum in Beuren kann man bei einer Handwerksvorführung am Sonntag, dem 19. Mai, von 13 bis 17 Uhr, in jene Zeit eintauchen.
Im originalgetreu wieder aufgebauten Weberhaus aus Laichingen wird eine alte Industriestrickmaschine in Gang gesetzt. Kenntnisreich erläutert Strickmeister Leopold Paydl, der das Publikum, vor allem Kinder, mit seinen Vorführungen zu begeistern weiß, sein spezielles Handwerk. Früher arbeitete er bei der Strickwarenfabrik HELO, einem der vielen traditionsreichen Textilunternehmen in der einst blühenden Textilstadt Nürtingen.
Leopold Paydl führt vor und erläutert wie beispielsweise Pullover und Socken maschinell hergestellt wurden. An einer industriellen Flachstrickmaschine aus den 1930er Jahren wird anschaulich nachvollziehbar, wie der Strickstoff hergestellt wurde. Daneben an einer Rundstrickmaschine sowie einer Anfußmaschine aus den 1920er Jahren, wird gezeigt, wie Frauen in Heimarbeit große Mengen Socken maschinell herstellten. Eine Kettelmaschine, eine Schalstrickmaschine und eine Spulenhaspel komplettieren die Vorführung.
Das Veranstaltungsprogramm 2013 des Freilichtmuseums kann kostenlos angefordert werden und wird auf der Homepage ausführlich vorgestellt. Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
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Freilichtmuseum Beuren
In den Herbstwiesen
72660 Beuren
Telefon: +49 (7025) 91190-0
Telefax: +49 (7025) 91190-10
http://www.freilichtmuseum-beuren.de
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