Deutsche Kleiderstiftung verzeichnet 2014 deutliches Spendenplus
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Deutlich mehr textile Sachspenden und Schuhe / Mehr als 260.000 Kilogramm Hilfsgüter in 2014 / Ziel der humanitären Hilfe ist der Aufbau von Sozialsystemen
Geldspenden von Privatleuten sind laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahr 2014 um 5,4 Prozent gestiegen. Zu ähnlichen Ergebnissen, allerdings für Sachspenden, kommt auch die dem Dachverband FairWertung angeschlossene Organisation Deutsche Kleiderstiftung. Die Spendenbereitschaft für Sachspenden nahm deutlich zu, berichtet Vorstand Ulrich Müller. Besonders für Flüchtlinge und für Menschen in Krisenregionen Osteuropas spendeten die Deutschen Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche. Die Deutsche Kleiderstiftung verzeichnete ein Plus von acht Prozent.
Die Non-Profit-Organisation mit Sitz in Helmstedt (Niedersachsen) sammelt seit vielen Jahren aussortierte Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche über kirchliche Sammlungen. Seit zwei Jahren bietet sie zudem die kostenfreie Paketspende an. 2014 wurden so insgesamt erstmals mehr als 260.000 Kilogramm Hilfsgüter für humanitäre Zwecke auf den Weg gebracht. Im Vorjahr waren es 191.000 Kilogramm, 2012 mehr als 181.000 Kilogramm. „Die Zahlen verdeutlichen, dass der weltweite Bedarf an textilen Hilfsgütern stark gestiegen ist“, sagt Ulrich Müller. Ein Teil der Kleiderspenden wird unmittelbar an Bedürftige verteilt. Darüber hinaus verpflichten sich die empfangenden Projektpartner, den Aufbau von Sozialsystemen wie die Einrichtung von Kleiderstuben im eigenen Land voranzutreiben. Spender aus ganz Deutschland beteiligen sich an den Sammlungen für Hilfsgütertransporte.
Ein Grund dafür sei, dass die Spender nachvollziehen könnten, was mit ihrer Kleidung geschieht. Die Mitarbeiter der Deutschen Kleiderstiftung öffnen jedes Paket, das bei ihnen in Helmstedt ankommt. Die Ware wird von Hand sortiert. „Unsere Spender schätzen es, dass die Pakete nicht einfach ins Ausland weitergeleitet werden, sondern die Ware in Deutschland sortiert und für die weitere Verwendung aufbereitet wird“, sagt Müller. Das Siegel von FairWertung, das den ethischen Umgang mit Textilien sowie die fachgerechte Entsorgung von Textilresten bescheinigt, schaffe zusätzlich Vertrauen.
Besonders großzügig zeigten sich die Deutschen 2014 bei der Abgabe von Damenpullovern, Winterjacken und Kleinkinderbekleidung. Diese würden überproportional häufig gespendet. Hingegen erreichten die Deutsche Kleiderstiftung seltener Handtücher, Bettbezüge und Bettlaken, Kleidung für Jugendliche und Schuhe. Ein Grund dafür könnte sein, dass viele Menschen nicht wissen, welche Bekleidung für eine Spende in Frage komme. Entgegen der Meinung vieler sind auch Handtaschen, Handschuhe und beispielsweise Gürtel für eine Spende geeignet. Bedingung sei, dass diese gut erhalten sind. Für das kommende Jahr erwartet Müller weitere Zuwächse, auch bei der Paketspende, da diese für den Verbraucher besonders praktisch und komfortabel sei.
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