Typisch schwäbisch?

Führung auf Schwäbisch zu schwäbischen Eigenheiten

Pressemeldung der Firma Freilichtmuseum Beuren

Die Reihe der Veranstaltungen „Typisch schwäbisch?“ im Freilichtmuseum Beuren wird am Dienstag, dem 9. Juni, um 15 Uhr fortgesetzt. Da nimmt Museumsführerin Gabi Goebel Besucherinnen und Besucher zu einer Führung auf Schwäbisch mit. Sie führt zu ausgewählten Örtlichkeiten und Anschauungsobjekten, an denen sich schwäbische Eigenheiten aufzeigen, erklären und hinterfragen lassen. Am Ende wartet auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Überraschung. Eine Anmeldung zu der etwa einstündigen Führung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen.

Das „Schwäbische“ geformt und geprägt haben sowohl natürliche, als auch gesellschaftliche und historische Gegebenheiten. Das „Schwäbische“ wird als relativ eigenständige Kultur, als Dialekt, als besondere Lebenseinstellung oder Mentalität wahrgenommen. Bestimmte Denk- und Verhaltensmuster zeigen sich dabei über einen längeren Zeitraum hinweg als relativ konstant, bestimmte Traditionen erweisen sich überraschenderweise als noch gar nicht so alt. Das „Schwäbische“ hat von einem umfassenden Austausch profitiert, es hat nicht nur Güter und Kulturgut exportiert, sondern auch Waren, Ideen, Erfindungen importiert und nicht zuletzt auch Menschen unterschiedlichster Herkunft ins „Ländle“ geholt und integriert.

So hat das „Württemberger Schaf“ spanische und französische Wurzeln, der schwäbische Kartoffelsalat hätte nach Kolumbus wohl ohne die eingebürgerten Hugenotten nicht den prominenten Platz, den er in der schwäbischen Küche einnimmt, gefunden, und die Kehrwoche ist von Ordnungsvorstellungen beeinflusst, die dem Genfer Calvinismus entlehnt sind. Der Trollinger soll ein Abkömmling des südtiroler „Tirolingers“ sein, und auf den Streuobstwiesen, die unser Landschaftsbild prägen, finden sich zwischen Französischer Champagnerrenette und Schweizer Wasserbirne zahlreiche weitere alte Apfel- und Birnensorten mit Migrationshintergrund.

Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist in der Saison 2015 bis 8. November dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das Veranstaltungsprogramm kann kostenlos angefordert werden und wird auf der Homepage ausführlich vorgestellt.

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de , Infotelefon 07025 91190-90, Telefax 07025 91190-10, www.freilichtmuseum-beuren.de



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Freilichtmuseum Beuren
In den Herbstwiesen
72660 Beuren
Telefon: +49 (7025) 91190-0
Telefax: +49 (7025) 91190-10
http://www.freilichtmuseum-beuren.de

Ansprechpartner:
Heike Peiker
Sekretariat der Geschäftsstelle des Kreistags/Pressestelle
+49 (711) 3902-2032



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Jun05

Comments are closed.