Schloss Dyck: Historisches Steinbrückenkreuz gerettet für künftige Nutz- und Erlebbarkeit der Parkanlage

Pressemeldung der Firma Stiftung Schloss Dyck

Der Park von Schloss Dyck ist eine Schatzkiste mit Schubladen, in denen Besucher immer wieder historisch wertvolle botanische Raritäten aus aller Welt entdecken können. Seine Brücken bilden gewissermaßen die Schlüssel zu diesen Schubladen. So auch das historische Steinbrückenkreuz, das Dank umfassender Restaurierung für die künftige Nutz- und Erlebbarkeit des bedeutendsten rheinischen Landschaftsparks im englischen Stil gerettet wurde.

Es war nicht nur einfach in die Jahre gekommen, das Steinbrückenkreuz aus dem frühen 19. Jahrhundert. Vielmehr war es kaum mehr in der Lage, seine vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Nutzung und Bewirtschaftung des rund 50 Hektar großen Schlossparks sowie dessen Erlebbarkeit zu erfüllen.

Die Brücken – Schlüsselelemente beim Erleben und Entdecken

Gestaltet wurde der Schlosspark Dyck im Stil des englischen Landschaftsgartens von dem damals in Frankreich arbeitenden schottischen Landschaftsarchitekten Thomas Blaikie. Das geschah zwischen 1819 bis 1834 unter Fürst Joseph von Salm-Reifferscheidt-Dyck. Um die Konzeption des Parks als Abfolge ineinanderfließender Räume zu begreifen, zu erleben und zu erreichen, dienen die Brücken, zu denen auch das restaurierte Steinbrückenkreuz aus Natursteinen gehört, als dominierende und markante Teile der historischen Wegeführungen dazu, diese Räume zu entdecken. So ist der Park bei einem Rundgang sowohl auf den Rundwegen als auch im inneren Bereich und auf den Brücken nie als Ganzes zu überblicken, sondern er lässt stets immer neue und variierende Schönheiten erkennen.

Dieses Erlebnis sollte auch künftigen Generationen von Parkbesuchern noch vergönnt sein.

Daher stellte die Stiftung Schloss Dyck auf Grundlage des Parkpflegewerkes einen Maßnahmenkatalog für eine entsprechende Restaurierung des Steinbrückenkreuzes auf.

Förderungswürdiges Kulturdenkmal

Keine leichte Aufgabe, die mit 188.000,00 Euro zudem sehr kostenintensiv war: Eine Baustelle mit entsprechenden Baustrom- und Bauwasseranschlüssen, Absicherungen, Material- und Geräteanlieferung und Lagerung musste eingerichtet und ein Arbeitsgerüst aufgestellt werden. Erdreich musste ausgehoben und später wieder verfüllt werden, denn es galt, Gewölbe und Böschungsmauern abzustützen, zu verfestigen und abzudichten sowie defekte Natursteine und Mauerteile im Bereich der Doppelbrücke auszubauen und zu ersetzen. Die nationale Bedeutung des Landschaftsparks mit den zugehörigen Kleinarchitekturen ist für die Kulturgeschichte Deutschlands aus gartenkünstlerischen wie kunsthistorischen Gründen unstrittig. Auch die Bedeutung des Steinbrückenkreuzes für die Nutzung und Bewirtschaftung des Landschaftsparks war nachvollziehbar. Deshalb wurden die geplanten Maßnahmen seitens des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland intensiv fachlich, konservatorisch und restauratorisch begleitet und befürwortet und mit den Mitteln des Sonderprogramms des Bundes für denkmalpflegerisch notwendige Maßnahmen sowie durch die NRW-Stiftung und mit einem Eigenanteil, den die Stiftung Schloss Dyck und der Verein Classic Days e.V. gemeinsam aufgebracht haben, gefördert. Ein Glück für Stiftung wie Parkbesucher gleichermaßen. Nun steht auch künftig weder der Bewirtschaftung noch der Nutzung und dem Genuss des weitläufigen Parks mit seinen aus aller Welt herbeigetragenen botanischen Schätzen nichts mehr entgegen.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Der Schlosspark ist in der Sommersaison täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr zugänglich, in der Wintersaison von 10 bis 17 Uhr. Für das Hochschloss sowie Ausstellungen gelten abweichende Öffnungszeiten. An der Tageskasse zahlen Erwachsene 9,- Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder zwischen 7 und 16 Jahren 1,50 Euro Eintritt, beim Abendticket sind es nur 5,- Euro, ermäßigt 3,50 Euro und für Kinder 1,- Euro. Jahreskarten kosten für 50,- Euro/erm. 34,- Euro für Erwachsene und 7,- Euro für Kinder.

Kontakt:

Stiftung Schloss Dyck

Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur

Schloss Dyck, 41363 Jüchen

Telefon:  02182 – 824 0, E-Mail: info@stiftung-schloss-dyck.de

www.stiftung-schloss-dyck.de



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Stiftung Schloss Dyck
Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur
41363 Jüchen
Telefon: +49 (2182) 824-0
Telefax: +49 (2182) 824-110
http://www.stiftung-schloss-dyck.de

Ansprechpartner:
Anja Spanjer
+49 (2182) 824-119



Dateianlagen:
    • Mitglieder des Classic Days eV auf dem Steinbrückenkreuz in Schloss Dyck


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Feb01

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