Serie von bundesweiten Demonstrationen gegen die Massentötungen von heimatlosen Hunden für die EM 2012 geplant

Tierschützer rufen auf zu Fair Play in der Ukraine

Pressemeldung der Firma Text und Konzept Margit Mederer-Lahntroch

Die EM 2012 steht vor der Tür und die Ukraine hat sich zum Ziel gesetzt, die heimatlosen Hunde und Katzen auf ihren Straßen mit brachialen Methoden zu dezimieren, um der Welt das Elend und Leid in ihren Städten und Dörfern zu verbergen. Tierschützer haben darum die Gruppe „Aktion Fair Play“ gegründet, um deutschlandweit gegen das Morden an Straßentieren in der Ukraine im Vorfeld der EM 2012 zu protestieren. Über Social Media wie Facebook haben sich viele große Städte zusammengefunden, Mahnwachen, Demos und Lichterzüge sind geplant. Bis zum Beginn der EM 2012 werden regelmäßig weitere Aktivitäten geplant. „Unser Ziel ist es, den grausamen Massenmord an unschuldigen Hunden und Katzen zu beenden, wir gehen auf die Straße, machen aufmerksam, informieren und sammeln Unterschriften. Wir verlangen einen menschlichen Umgang mit dieser Problematik!“ so Gruppen-Gründerin Sonja Wende.

Die populationsreduzierenden Maßnahmen der Behörden sind grausam: Die Tiere werden vergiftet, erschossen oder erschlagen. Bei den massenhaften Tötungen wird auch ein Mittel namens Ditilin eingesetzt, das ähnlich wie das Pfeilgift Curare wirkt. Ditilin führt zur Lähmung der Muskeln, so dass die Tiere sich nicht mehr bewegen können. Bei Überdosierung werden auch die Atemmuskeln gelähmt. Die Hunde sterben gelähmt aber bei vollem Bewusstsein einen unvorstellbar leidvollen Tod. Bis vor kurzem kamen noch mobile Verbrennungsöfen zum Einsatz, in welche die Tiere teilweise noch bei vollem Bewusstsein hineingeworfen wurden und so unter Höllenqualen verbrannten. Diese scheinen die Behörden mittlerweile aufgrund der europaweiten Proteste zu verstecken.

Dieses Vorgehen ist allerdings nicht nur extrem blutrünstig, sondern auch auf Dauer wirkungslos. Die einzig nachhaltige und sinnvolle Methode zur Bestandsreduzierung wird auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen: Die „Neuter and Release-Methode“: Das Einfangen, Versorgen und Kastrieren der Tiere mit modernen Operationstechniken ist ein Teil der Maßnahme. Das Zurücksetzen ins vertraute Revier und das Versorgen der Tiere in ihrem Revier der zweite Teil. Die hierfür von namhaften Tierschutzorganisationen angebotene Hilfe durch Know How und finanzielle Unterstützung lehnen die ukrainischen Behörden jedoch nach wie vor ab. Die Demonstranten hoffen nun, durch ihre Aktionen ein Umlenken bewirken zu können.

Aktiv helfen vor Ort – „Aktion Fair Play“

Die facebook-Gruppe Aktion „Fair Play“ beschäftigt sich mit der Planung von Aktionen (v.a. Demos/Mahnwachen) zum Thema Streunertötung in der Ukraine anlässlich der EM. Diese stehen unter dem gemeinsamen Motto „Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde“. Hier werden unter anderem Menschen aus den verschiedenen Städten „gesammelt“ bis sich genügend Menschen gefunden haben, die sich speziell um eine Stadt kümmern können. Zur Zeit stellt die Gruppe in Kooperation mit der in Berlin stattfindenden Demonstration, die unter der Schirmherrschaft des ETN und Prinzessin Maja von Hohenzollern steht, eine bundesweite Protestaktion am 17.12. auf die Beine.

Kontakt: Sonja Wende, Mail: Sonja_Wende@web.de

Alle Termine zu Demonstrationen und Mahnwachen auf der Webseite www.aktion-fairplay.org.



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Ansprechpartner:
Sonja Wende
Gründerin der Facebook-Gruppe Aktion Fair Play



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Dez05

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