SEA LIFE sammelt 100.000 Unterschriften gegen Walfleischtransporte
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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks empfing gestern Vertreter der Walschutzorganisation WDC und des SEA LIFE Trust, um eine Petition gegen Walfleischtransporte durch EU-Häfen entgegenzunehmen
Die SEA LIFE Großaquarien haben im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem WDC wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet und konnten so über 100.000 Menschen davon überzeugen, eine Petition gegen den Transport von Walfleisch zu unterschreiben.
In der Vergangenheit hatten isländische und norwegische Walfangunternehmen Hunderte Tonnen Walfleisch auf dem Weg nach Japan durch EU-Häfen – einschließlich Hamburg – verschifft. Die Petition ruft die Bundesumweltministerin auf, sich innerhalb der Europäischen Union für ein gesetzlich verankertes Verbot des Walfleisch-Transits einzusetzen. Nur so kann dem kommerziellen Walfang ein Riegel vorgeschoben und die Einhaltung der notwendigen Artenschutzbestimmungen gewährleistet werden.
„Wir freuen uns über die Zusage der Bundesministerin, dass Deutschland sich in Brüssel für ein Transit-Verbot aussprechen wird. Die Fortsetzung des kommerziellen Walfangs von Island und Norwegen basiert auf den Exporten von Walfleisch. Durch ein Transit-Verbot können die EU Länder ein starkes Zeichen setzen und die Europäische Union würde damit die notwendigen Schritte einleiten, um eine indirekte Unterstützung des Walfangs ein für alle Mal zu verhindern“, so Astrid Fuchs, Programmleiterin bei WDC.
Zwar waren isländische Walfänger aufgrund von Protesten in den letzten Jahren auf andere Transportrouten ausgewichen, sie könnten jedoch aufgrund der aktuellen Gesetzeslage jederzeit wieder EU-Häfen anlaufen. Norwegens Walfänger haben bereits angekündigt, Walfleischexporte in den nächsten Jahren intensivieren zu wollen. Island und Norwegen sind keine EU-Mitglieder und weigern sich, Abkommen einzuhalten, die den internationalen Handel mit Walprodukten verbieten. In der EU ist hingegen der Walfleischhandel durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) streng untersagt.
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