Locky-Virus entfernen
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Decodierung der Dateien derzeit nicht möglich
Tausende von Internet-Usern haben sich in den letzten Tagen und Wochen mit dem so genannten Locky-Virus infiziert. Wir wollen erklären, wie der Locky-Virus auf den Rechner kommt, was er dort macht, ob man den Locky-Virus wieder entfernen und wie man sich davor schützen kann. Der Locky-Virus ist ein sehr professionell gemachter Trojaner, der in Form der in Hackerkreisen recht populären Ransome-Software daherkommt und sich nach aktuellen Erkenntnissen rasend schnell entwickelt. Er soll bis zu 5000 Opfer pro Stunde finden. Der Trojaner befindet sich nicht im Text einer verdächtigen Mail sondern ausschließlich in der Anlage. Wer der Aufforderung „Können Sie den Text nicht lesen, sollen Sie die Makros in Word oder Excel aktivieren“ nicht befolgt und die Mail löscht, der bekommt auch keine Probleme.
Schädlich ist ausschließlich das Attachement, das einen Trojaner mit Ausführung der Datei „ladybi.exe“ auf dem angegriffenen Rechner platziert. Nun verrichtet Locky seine üblen Dienst und verschlüsselt zum Dateiformat .locky umbenannte Dateien in unlesbare Kryptik. Zur steten Erinnerung seiner Herrschaft ändert Locky auch den Bildschirmhintergrund. Wer wieder wie zuvor mit seinen Daten arbeiten will wird aufgefordert, Bitcoins – also elektronisches Geld – zu überweisen und sich damit frei zu kaufen. Dieser Aufforderung zu folgen ist natürlich der schlechteste Weg. Besser ist es, Locky zu entfernen und sich vor weiteren Angriffen z.B. mit Malwarebytes zu schützen, auch Avira Free Antivirus soll dazu in der Lage sein – zudem kostenlos. Allerdings: Eine Widerherstellung der Daten ist nach aktuellem Stand nicht möglich.
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