Der Weg ist das Ziel
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Diakonie-Pilgertag in Esslingen mit Prälat Ulrich Mack und Diakonie-Vorstandsmitglied Eva-Maria Armbruster
Am 26. Juni 2016 lädt die Diakonie in Württemberg ein, auf den Spuren der christlichen Nächstenliebe durch Esslingen zu ziehen: pilgern, Kraft schöpfen und innehalten an unterschiedlichen Stationen des Diakonie-Pilgerwegs mit Prälat Ulrich Mack und der Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg Eva-Maria Armbruster.
Weltweit in allen Religionen lassen sich Menschen auf die Spiritualität des Pilgerns ein. Die mittelalterliche Kirche war eine pilgernde und wallfahrende Kirche. Heute gibt es eine Renaissance des Pilgerns. „Auch wir evangelischen Christen entdecken es als eine wirksame spirituelle Übung wieder“, so Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, und seine Stellvertreterin Eva-Maria Armbruster. „Pilgern heißt unterwegs sein: auf dem Weg zu sich selbst, zu anderen Menschen, unterwegs zu Gott und mit Gott. Der Diakonie-Pilgerweg führt diese drei Lebensbewegungen zusammen.“
Der Diakonie-Pilgertag in Esslingen beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit Prälat Ulrich Mack und Dekan Bernd Weißenborn in der Stadtkirche St. Dionys. Der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger und als Vertreterin des Landkreises Sozialdezernentin Katharina Kiewel sprechen ebenfalls zu den Gottesdienstbesuchern.
Im Anschluss begeben sich die Pilger auf die Teilstrecken 15 und 16 des Diakonie-Pilgerwegs und besichtigen die Ausgrabungen einer der ältesten Pilgerstätten in Süddeutschland unter der Esslinger Stadtkirche. Der Weg führt weiter zum Diakonie-Laden, zur Burg und zum Theodor-Rothschild-Haus. Das ehemalige jüdische Waisenhaus ist heute eine Einrichtung der diakonischen Stiftung Jugendhilfe aktiv und kümmert sich derzeit auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Weiter geht es zur Pliensaubrücke, von wo aus das Esslinger Berberdorf im Blickpunkt steht. Diese in ihrer Art einzigartige Einrichtung der Evangelischen Gesellschaft (eva) bietet ehemals Wohnungslosen dauerhafte selbstbestimmte Heimat.
Stärkung erhalten die Pilger unterwegs. Ein einfaches Mittagessen bietet der Diakonie-Laden. Zur Kaffeepause lädt das Theodor-Rothschild-Haus ein. Beide Einrichtungen stellen sich an diesem Tag ihren Besuchern vor.
Der Diakonie-Pilgerweg führt durch Württembergs herrliche Landschaften, idyllische Täler und bunte Städte. In 46 Abschnitten auf rund 460 Kilometern geht es von Schwäbisch Hall bis nach Wilhelmsdorf. Quer durch den Schwäbischen Wald, das Neckartal, den Schurwald, das Gäu, den Schönbuch, die Schwäbische Alb, das Donautal und Oberschwaben. Der größte Teil der Strecke ist mit Rollstühlen oder Kinderwägen begehbar. Am Anfang und am Ende eines jeden Streckenabschnittes befindet sich eine Einrichtung der Diakonie Württemberg, deren Mitarbeitende gerne bereit sind, bei der Organisation einer Pilgerwanderung zu helfen.
Anreise
Die Stadtkirche St. Dionys liegt mitten in der Esslingen Altstadt, vom Bahnhof in etwa fünf Minuten zu Fuß zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es in den Parkhäusern der Esslinger Innenstadt.
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