Eis fördert natürliches Verhalten
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Ein Futterklotz schwimmt an der Wasseroberfläche, die ersten Schrimps lösen sich ab und sinken zu Boden. Katzenhaie werden aufmerksam, denn sie sind Geruchsjäger und reagieren im Gegensatz zu den optischen Jägern auf den sich im Wasser verbreitenden
Ein Futterklotz schwimmt an der Wasseroberfläche, die ersten Schrimps lösen sich ab und sinken zu Boden. Katzenhaie werden aufmerksam, denn sie sind Geruchsjäger und reagieren im Gegensatz zu den optischen Jägern auf den sich im Wasser verbreitenden Duft. Hinter dieser Aktion steckt ein größerer Sinn: Senior Aquaristin Rika Ball entwickelt unterschiedliche Module, mit denen die Unterwassertiere des SEA LIFE Speyer in ihrem natürlichen Verhalten unterstützt und beobachtet werden können. Dadurch beschäftigen sich die Tiere länger mit dem Prozess der Nahrungssuche.
Im Rahmen dieses sogenannten Enrichments werden die Tiere in der Nahrungssuche gefördert und so das natürliche Verhalten unterstützt. Der eben beschriebene Anblick ist nur ein Teil dessen, was das Team des Großaquariums vorbereitet. Die Spielzeuge sind in der Regel mit Futter gefüllt, das Spiel ist für die Tiere stets freiwillig und in keiner Weise an eine Nahrungsaufnahme oder andere folgende Aktionen gekoppelt. Um den Gewöhnungseffekt zu vermeiden, ist der Ideenreichtum der Aquaristen gefragt. Denn es sollen in der ersten Zeit keine Spielzeuge wiederholt angeboten werden.
Das Lieblingsspielzeug der Rochen im Nordseebecken ist ein kleines Rohr, in welches Löcher gesägt wurden. Durch diese Löcher kann das Futter herausfallen. Die Tiere stürzen sich regelrecht drauf, sobald es im Wasser ist. Stundenlang wird das Rohr über den Boden gerollt, bis es leer ist.
Als Nächstes ist die Grüne Meeresschildkröte Marty dran. Seine Eisbombe besteht aus Broccoli und Salat und löst sich in dem 25°C warmen Wasser natürlich schneller auf. Doch auch ihn fordert und fördert ein solches Spielzeug, denn er beschäftigt sich dadurch deutlich länger mit der Nahrungsaufnahme.
Mit Klemmbrett und Stift ausgestattet, sitzen die Aquaristen auch in der kommenden Zeit beobachtend am Beckenrand, alles wird notiert und dokumentiert. Die Ergebnisse fließen in eine nationale Datenbank der Großaquarien ein.
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